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Wenn ein Klatschblättchen dir das Leben erklärt!

Also nicht das Klatschblättchen direkt, aber das Buch dessen Kritik in diesem Klaschtmagazin veröffentlicht wurde. Den Titel des Buches könnte ich jetzt gar nicht mehr genau sagen, aber dafür umso genauer worum es ging. Um die zwei Arten von Liebe. Ich versuche mal mit meinen Worten zu schildern worum es ging. 

Die Überschrift hieß: Leidenschaft oder Kompromiss?

Leidenschaft: 

Eine Liebe aus Leidenschaft besteht aus, wie das Wort schon sagt, Leidenschaft, Sehnsucht, sich nach dem anderen verzehren, sich danach sehnen ihn zu berühren und berührt zu werden, aus Sex und all den schönen Dingen. Aber auch daraus, das man sich vieles immer nur wünscht. Ein Gemeinsames Leben, ständig zusammen sein, öffentlich seine Liebe zeigen, es aber nie oder nur selten kann, weil der Partener, aus welchen Gründen auch immer der falsche ist. Die Liebe muss geheim bleiben, oder kann nicht so gelebt werden, wie man gern möchte. Die Leidenschaft und die Liebe bleibt dadurch am Leben, das man darauf wartet wann man sich das nächste mal sieht, sich das nächste mal in den Arm nehmen kann. Kein Alltag "stört" die Beziehung und man hat weniger mit Problemen zu kämpfen als mit der Sehnsucht nach dem anderen. Oft wird diese Leidenschaft durch zuviel gemeinsames, zuviel Nähe, eher zerstört als gefördert und oft hat man auch das Gefühl, das sich nach einem Treffen, einer Unternehmung oder einer anderen Gemeinsamkeit, die Leidenschaft erst wieder aufbauen muss. Aber sie ist da...

Kompromiss:

Eine Liebe aus Kompromiss, besteht wohl eher aus Gemeinsamkeiten, Vertrauen, Beständigkeit, Alltag, Gewohnheit, Kompromiss eben. Alles weniger romantische und aufregende Dinge. Aber eben beständig, solide, für die Dauer. Man fühhrt ein gemeinsames Leben, oft eine Ehe mit eher weniger Leidenschaft (zumindest wohl nach einiger Zeit), weniger Sehnsucht und vielleicht auch weniger Sex. Dafür mit Vertrauen, einer gemeinsamen Basis, Beständigkeit. Man geht Kompromisse ein, passt sich an. Verzichtet vielleicht auf aufregende Dinge, hat aber Familie. Eine Familie zu der man gehen kann, wenn es einem schlecht geht, jemand der da ist, für den man alles tun würde, eben auch auf einiges verzichten. Genauso eine Liebe, nur auf einer anderen Basis, aus anderen Beweggründen und mit anderem Ziel.

Als ich diesen Bericht zu Ende gelesen hatte, wurde mir schlagartig klar, welche Art von Liebe wir haben. Mehr Begehren, als gemeinsames Leben, mehr Sehnsucht, als Familie -  eine Liebe aus Leidenschaft. Keine schlechtere, oder schwächere Liebe, aber vielleicht sollte mir dieser Bericht sagen, das ich mich nicht ärgern sollte, das ich öfter "Es ist so geil mit dir" höre, als "Ich liebe dich". Vielleicht sollte ich viele Dinge nicht in Frage stellen. Einfach glauben was ich höre. Keine Vorwürfe machen. Auch wenn ich die jenige bin, die gerne mehr aus Kompromiss lieben würde.

15.9.09 21:09
 


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