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Was die Erkenntnis einem bringt?

Eigentlich weiß ich ja nicht erst seit gestern - durch meine Aufklärung durch besagtes Klatschmagazin - was für eine Beziehung ich bzw. wir hier führen, aber es mal so schwarz auf weiß zu lesen und festzustellen, das es quasi genau so ist, ist wieder etwas anderes. Was dort allerdings nicht stand, ist was man nun mit dieser Erkenntniss macht.

Eine Beziehung aus Leidenschaft beudeutet ja wohl, besser nicht drauf zu hoffen, bzw, es darauf hinauslaufen zu lassen, ein perfektes, gemeinsames Familienleben zu führen. Gut, dieser Punkt, steht auch nicht wirklich zur Debatte, aber zu irgendwas muss das ganze doch führen. Oder? Kann man wirklich über Jahre hinweg einfach zusammensein und immer warten was passiert, ohne groß zu planen, was das Ziel des ganzen ist.Ist es vielleicht sogar unromantisch so zu denken?

Bin ich vielleicht an einem Punkt, an dem ich mich nach etwas anderem sehne? Meine Liebe zu ihm, ist auf jeden Fall nicht gebrochen, das stelle ich jeden Tag aufs neue fest. Auch wenn ich immer wieder feststelle, das ich wohl die jenige bin, die mehr liebt, ist das nicht schlimm. Sollten mich aber Momente in denen unsere Vorstellung von gemeinsamem so außeinander gehen, wie gestern erst wieder, zum nachdenken anregen. Ich würde gerne einfach nur kuscheln, zusammen sein, die Zeit genießen, mal in Ruhe reden. Er entdeckt mal wieder das Kind in sich und lebt das auch voll aus. Gut, man kann nicht immer gleicher Meinung sein und das selbe wollen, das sollte ich wohl auch bedenken.

Hin oder her, weiß ich jetzt zwar, und habe das sogar schriftlich, das ich eine leidenschaftliche Beziehung führe, aber wohin mich das ganze führt, werde ich wohl doch selbst rausfinden müssen. Und wie ich das ganze rausfinde, sollte ich wohl als erstes herausfinden.

16.9.09 18:50


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Wenn ein Klatschblättchen dir das Leben erklärt!

Also nicht das Klatschblättchen direkt, aber das Buch dessen Kritik in diesem Klaschtmagazin veröffentlicht wurde. Den Titel des Buches könnte ich jetzt gar nicht mehr genau sagen, aber dafür umso genauer worum es ging. Um die zwei Arten von Liebe. Ich versuche mal mit meinen Worten zu schildern worum es ging. 

Die Überschrift hieß: Leidenschaft oder Kompromiss?

Leidenschaft: 

Eine Liebe aus Leidenschaft besteht aus, wie das Wort schon sagt, Leidenschaft, Sehnsucht, sich nach dem anderen verzehren, sich danach sehnen ihn zu berühren und berührt zu werden, aus Sex und all den schönen Dingen. Aber auch daraus, das man sich vieles immer nur wünscht. Ein Gemeinsames Leben, ständig zusammen sein, öffentlich seine Liebe zeigen, es aber nie oder nur selten kann, weil der Partener, aus welchen Gründen auch immer der falsche ist. Die Liebe muss geheim bleiben, oder kann nicht so gelebt werden, wie man gern möchte. Die Leidenschaft und die Liebe bleibt dadurch am Leben, das man darauf wartet wann man sich das nächste mal sieht, sich das nächste mal in den Arm nehmen kann. Kein Alltag "stört" die Beziehung und man hat weniger mit Problemen zu kämpfen als mit der Sehnsucht nach dem anderen. Oft wird diese Leidenschaft durch zuviel gemeinsames, zuviel Nähe, eher zerstört als gefördert und oft hat man auch das Gefühl, das sich nach einem Treffen, einer Unternehmung oder einer anderen Gemeinsamkeit, die Leidenschaft erst wieder aufbauen muss. Aber sie ist da...

Kompromiss:

Eine Liebe aus Kompromiss, besteht wohl eher aus Gemeinsamkeiten, Vertrauen, Beständigkeit, Alltag, Gewohnheit, Kompromiss eben. Alles weniger romantische und aufregende Dinge. Aber eben beständig, solide, für die Dauer. Man fühhrt ein gemeinsames Leben, oft eine Ehe mit eher weniger Leidenschaft (zumindest wohl nach einiger Zeit), weniger Sehnsucht und vielleicht auch weniger Sex. Dafür mit Vertrauen, einer gemeinsamen Basis, Beständigkeit. Man geht Kompromisse ein, passt sich an. Verzichtet vielleicht auf aufregende Dinge, hat aber Familie. Eine Familie zu der man gehen kann, wenn es einem schlecht geht, jemand der da ist, für den man alles tun würde, eben auch auf einiges verzichten. Genauso eine Liebe, nur auf einer anderen Basis, aus anderen Beweggründen und mit anderem Ziel.

Als ich diesen Bericht zu Ende gelesen hatte, wurde mir schlagartig klar, welche Art von Liebe wir haben. Mehr Begehren, als gemeinsames Leben, mehr Sehnsucht, als Familie -  eine Liebe aus Leidenschaft. Keine schlechtere, oder schwächere Liebe, aber vielleicht sollte mir dieser Bericht sagen, das ich mich nicht ärgern sollte, das ich öfter "Es ist so geil mit dir" höre, als "Ich liebe dich". Vielleicht sollte ich viele Dinge nicht in Frage stellen. Einfach glauben was ich höre. Keine Vorwürfe machen. Auch wenn ich die jenige bin, die gerne mehr aus Kompromiss lieben würde.

15.9.09 21:09


Kaum einen halben Tag getrennt...

Da ist man mal kaum einen haben Tag getrennt und schon stellt sich ein Gefühl von Sehnsucht und vermissen ein. Wie soll das denn die nächsten zwei Tage werden?

Damit jetzt keine Missverständnisse entstehen: Ich bin kein sechszehnjähriger verliebter Teenager! Verliebt ja, 16 nein.

Aber irgendwie passt es nach dem Gefühls Hin-und Her der letzten Tage einfach nicht wirklich wegzufahren - noch dazu ohne ihn. 3 Tage lang. Also ich werde es wohl ziemlich sicher überleben und was gibt es für Frau schöneres als Shopping und Sightseeing mit der besten Freundin in der großen Stadt. Aber grade jetzt wäre es schön, zusammen zu sein!

Auf der anderern Seite sind so ein paar Tage Abstand sicher auch nicht schlecht. Wenn mich jetzt schon die Sehnsucht plagt, wird das Wiedersehen nach drei langen Tagen sicher um so besser. Vielleicht ist das ja jetzt auch die Chance sich mal abzulenken von allem hin und her und Zweifeln und vielleicht sehe ich selbst meine Gefühle dann umso klarer. Und wer weiß, vielleicht kommen dem guten Mann nach drei Tagen allein - und zum nachdenken - ja noch viel mehr Gedanken und ich werde am Montag mit noch mehr Ge-und Bekenntnissen überrascht! An das Gegenteil mag/will und muss ich hoffentlich nicht denken!

Also auf drei "Mädchen-Tage" und auf das was danach kommt!

11.9.09 17:28


Bekenntnisse eines - ehemaligen - Womanizers...

Um die Sache hier zu verstehen, muss ich vielleicht einiges erklären. Der Mann von dem wir hier reden, ist einige Jahre älter als ich, unsere Beziehung ist nicht das was wir unter "normal" verstehen und überhaupt alles ist etwas "anders". So kommt es mir zumindest vor. Bis vor einigen Jahren - noch vor meiner Zeit - hat er nicht unbedingt ein Geheimnis daraus gemacht, ein Womanizer zu sein und das auch auszunützen. Wahrscheinlich, oder auch ziemlich sicher kommt daher auch mein stetes Misstrauen.

Bis vor kurzem war es auch so, das wir zwar schon lange zusammen sind, aber das in aller Öffentlichkeit nicht sehr zelebriert haben. Was für mich auch ok ist. Nachdem ich auch niemand bin, der seine Gefühle allen präsentiert, war das eben eine Sache zwischen uns. Wir sind zusammen, sehr viel mehr müssen andere nicht wissen. Die die es angeht, wissen Bescheid.

Eben genau dieser Womanizer überrascht mich in letzter Zeit aber mit für ihn ungewöhnlichen Bekenntnissen. Mich als seine Freundin vorzustellen, war bis jetzt, ohne Nachfrage von anderen eher nicht seine Art. Wer nicht von selbst frägt, bekommt auch keine Info. Auch das, war für mich nie ein Problem - ich weiß ja wie es ist. Und auf einmal kommt da ein neuer Chef und neue Arbeitskollegen von ihm und schon bei unserem ersten aufeinandertreffen, werde ich ganz offiziell als "meine Freundin" vorgestellt. Was sagt man dazu.

Und heute aufeinmal, gesteht er mir also das die "wilde" Zeit für ihn längst vorbei ist und er es heute nie mehr so machen würde wie damals. Dem nicht genug, erklärt er mir, dass "unsere Probezeit" ja inzwischen vorbei ist und sich gezeigt hat, das es funktioniert - trotz allem! Sein Leben würde sich inzwischen viel um mich drehen!

Für einen außenstehenden mag das jetzt nicht sehr überzeugend klingen, aber eine seiner Eigenschaften ist, dass er zwar gefühlsbetonter ist als ich, aber wenns richtig ernst wird, die Sache lieber versucht so gut wie möglich zu umschreiben. Übersetzt also: Jetzt gehört ich zu dir und das soll auch so bleiben!

Und was sagt das nun über unsere Beziehung und uns? Sollte wirklich ich diejenige sein, die ihn auf einmal geändert hat? Tu ich ihm unrecht, wenn ich ihm misstrau und Dinge vorwerfe und unterstelle. Versucht er doch für mich so zu sein wie ich ihn gern hätte. Und bin ich nicht mindestens genau so eigen, wenn auch anders als er. Wenn ich ehrlich bin hab ich keine Ahnung, so sehr ich mich über seine Bekenntnisse der letzten Wochen wundere, wundere ich mich noch mehr über meine eingenen Stimmungs und Gefühlsschwankungen. War ich nicht gestern noch enttäuscht über ihn, wünsche ich mir jetzt schon wieder nichts mehr, als das er hier bei mir ist - und sich zu noch mehr Dingen bekennt!!!

10.9.09 19:21


Neuer Tag, neues Spiel

Wie schnell die Bekenntnisse von gestern doch wieder zunichte gemacht werden!!!

Ich muss zwar auch zugeben, das ich ihm viele Dinge ankreide, von denen ich von Anfang an wusste, das sie so sind und er sie nicht ändern wird, auch nicht für mich, aber mit welcher - für mich - ignoranz er mir gegenüber gerade solche Dinge immer wieder zur Sprache bringt, macht mich doch immer wieder traurig. Weiß er doch inzwischen sehr genau, wie ich zu bestimmten Dingen stehe. Nicht nur, das es immer wieder zum Thema gemacht wird, nein, es scheint für ihn, trotz seiner Beteuerungen es ist nicht so, immer wieder sogar zum Thema Nummer eins zu werden, das er darüber sogar mich in den Schatten stellt.

Was sagt das denn über unsere Beziehung? Selbst wenn er merkt, das ich traurig bin, bin ich mir doch fast sicher, das er immer noch nicht merkt, ober es zumindest gut verstecken kann, das es wegen dieser einen Sache ist. Mache ich ihm mit meiner "Toleranz" nicht genug Zugeständnisse und sollte als Gegenleistung auch mal etwas von ihm erwarten können. Zum Beispiel das ich nicht immer wieder zur Nummer zwei gemacht werde? Oder denke ich nur das ich das werde? Oder mache ich mich mit meinem - oft auch gespieltem - Verständnis und dadurch das ich nie meine Konsequenz daraus ziehe vielleicht schon längst lächerlich???  Oder erwarte ich immer nur von ihm und gebe selbst nichts zurück. Vielleicht sollte ich einfach endlich so selbstbewusst sein, mich durch sowas nicht aus der Bahn werfen zu lassen. Nach meinen Regeln spielen - und wenn er nicht mehr mitspielen will, sollte das nicht mehr mein Problem sein? Warum ist der der mehr liebt immer der, der auch mehr leidet?

Es ist ja doch weiter ein ständiges auf und ab und heute Abend sitze ich wahrscheinlich schon wieder hier, hab die Tränen von jetzt vergessen und schwärme, was er doch alles für mich tut und das er ja doch, so gut er eben kann, zeigt, was ich ihm bedeute?

9.9.09 13:40


Fünf Jahre, zwei Monate und 12 Tage...

Fünf Jahre zwei Monate und 12 Tage verliebt sein müsste doch eigentlich das sein, was mich glücklich macht.

Nicht für einen pesimistischen Zweifler und notorischen misstrauer wie mich. Zugegeben waren es auch oft chaotische und komplizierte fünf Jahre, zwei Monate und 12 Tage, aber oft genauso schöne, glückliche und liebevolle Jahre. Also wo ist das Problem? Eigentlich müsste ich sogar noch viel glücklicher sein als Anfangs. Inzwischen kann ich mir unserer Beziehung soviel sicherer sein und weiß bzw. müsste eigentlich wissen, das dieser Mann an meiner Seite, mein Mann ist.

Aber warum sind dann immer noch diese Zweifel? Warum lassen mich so viele Dinge misstrauisch werden, wenn ich mir doch eigentlich sicher sein kann? Worte, liebe Worte, Gesten, liebevolle Gesten, warum kann ich das alles nicht 100%tig genießen. Bin ich zu realistisch um richtig verliet zu sein? Zu skeptisch? Hab ich Angst das mir weht getan wird? Oder bin ich schlicht und einfach zu kühl, zu abweisend zu was weiß ich. Hin oder her, egal was ich bin, scheint dieser Mann da trotz all seiner Fehler und all der Dinge die es zwischen uns nur kompliziert machen, genau der zu sein den ich brauche. Der der mich versteht. Derjenige der mich in Ruhe lässt wenn ich nicht reden will. Der der weiß wann ich schlecht drauf bin, der der meine Launen erträgt. Der darüber hinweg sieht, wenn ich ich "krätzig" bin. Der weiß was ich fühle und denke, auch wenn ich es ihm nie sage. Der weiß wann ich glücklich bin, der weiß was mich glücklich macht. Der mich einfach kennt und mich nimmt wie ich bin. Der weiß wie er mich formen kann und mit mir umgehen muss. Und der, der trotzdem noch da ist. Und das schon fünf Jahre zwei Monate und fünf Tage. Sollte ich ihm dann nicht auch Zugeständnisse machen? Ihm voll vertrauen? Nicht alles in Frage stellen? Ihm keine Vorwürfe machen? Ihm einfach sagen das ich ihn liebe? Und das schon fünf Jahre, zwei Monate und 12 Tage?

8.9.09 22:44


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